Webinare der SchaltschrankGESTALTER

 

Die Webinare der Initiative SchaltschrankGESTALTER thematisieren verschiedenste Schwerpunkte. Hier finden Sie die Übersicht über die Themen, Referenten und mitwirkenden Unternehmen.

Die Aufzeichnungen der 1. Staffel können Sie sich über die jeweiligen Links in der untenstehenden Tabelle ansehen.

Die Aufzeichnungen der 2. Staffel finden Sie in der Mediathek des Onlineportals. Dort können Sie sich zu jeder Zeit mit Ihren Zugangsdaten einloggen.

Webinare der 2. Staffel

In diesem Webinar fassen wir aus erster Hand kompakt zusammen, wie Sie die Netzanschlussstelle unter Beachtung der internationalen Normen korrekt dimensionieren und was Sie bei der Auswahl der Netztrenneinrichtung beachten sollten.

Erfahren Sie:
• Grundsätzliche Anforderungen des Netzanschlusses & der Netztrenneinrichtung
• Verantwortlichkeiten des Betreibers und des Herstellers
• Praxisnahe Beispiele der Netztrenneinrichtung

Zettelwirtschaft, veraltete Stücklisten und fehlerhafte Fertigungsunterlagen zur weiteren Nutzung in der Werkstatt – der Schaltschrankbau kämpft vielerorts mit ähnlichen Herausforderungen. Mit der Nutzung korrekt aufbereiteter Daten aus dem Engineering können direkt Werkerassistenzsysteme für die unterschiedlichen Fertigungsprozessschritte im Schaltschrankbau angesprochen werden. Durch unterschiedliche Lösungen aus unterstützender Software, elektronischer Hardware und ergonomischen Arbeitsplätzen lassen sich flexibel effiziente Werkerassistenzsysteme für die Fertigungsprozesse im Schaltschrankbau gestalten.

Erfahren Sie:
• Welchen Nutzen allgemein intelligente Werkerassistenzsysteme im Schaltschrankbau haben
• Welche Vorteile Werkerassistenzsysteme in der Einzelfertigung bringen und welche Vorteile in der Serienfertigung entstehen
• Welche Grundlagen vorhanden sein müssen
• Welcher Assistenzgrad der Richtige ist
• Wie Werkerassistenzsysteme im Schaltschrankbau Prozessschritte unterstützen können

Die Packungsdichte der Einbauten in Schaltschränken ist häufig hoch. Eine passgenaue Schaltschrank-Klimatisierung ist die Grundlage für den sicheren Betrieb einer Anlage und die lange Lebensdauer der verbauten Komponenten. Während der Planung ergibt sich zwangsläufig die Frage der passgenauen Klimatisierungs-Maßnahme. Neben der installierten Verlustleitung spielen hierbei die gegebenen Umgebungsbedingen eine wesentliche Rolle. Ist ein Lüfter unter den gegebenen Bedingungen ausreichend, ist der Einsatz eines Kühlgerätes erforderlich oder liefert eine wasserbasierte Lösung das gewünschtes Ergebnis?

Hierbei gilt es, auf Basis der physikalischen Grundlagen in einfacher Weise eine effiziente Lösung für den sicheren Anlagenbetrieb zu generieren.
Erfahren Sie mehr über die Berechnungsgrundlagen für die Schaltschrank-Klimatisierung und die sich daraus ergebenden Anwendungsbereiche und Möglichkeiten der Klimatisierung
• mit Umgebungsluft
• mit Kühlgeräten
• mit Wasser basierten Systemen

Der richtige Aufbau von Schaltschränken ist entscheidend für die Störfestigkeit der verbauten Komponenten und somit ein Qualitätsmerkmal von Schaltschränken. Neben der EMV-gerechten Leitungsführung sorgen Überspannungsableiter dafür, dass Störungen auf ein für Endgeräte ungefährliches Niveau begrenzt werden. Um einen wirkungsvollen Schutz zu erreichen, müssen die Überspannungsschutzgeräte nicht nur richtig ausgewählt, sondern auch fachgerecht installiert werden.

Erfahren Sie:
• Wie und wo der Überspannungsschutz am besten platziert wird
• Welchen Einfluss die Leitungslänge auf den Schutzpegel hat
• Die drei häufigsten Fehler beim Einbau von Überspannungsschutzeinrichtungen
• Wie durch eine permanente Überwachung der SPDs Produktionsausfälle vermieden werden
Der Schaltschrank ist im Wandel: Sowohl der Maschinen- und Anlagenbau als auch der Schaltschrankbau stehen vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Nicht nur der Fachkräftemangel und die Bündelung von Wissen von unterschiedlichen Know-how-Trägern spielen eine zentrale Rolle. Sondern auch die stetige Beschleunigung im Maschinen- und Anlagenbau verlangt durch die Digitalisierung nach einer Standardisierung im Engineering. Wie kann das konkret aussehen?

Vor dem Hintergrund dieser Herausforderungen kann der Weg von einer vereinheitlichten Datenbasis hin zum Automated Engineering der nächste logische Schritt sein.

Erfahren Sie:
• Wie Automated-Engineering-Lösungen Ihnen bei der Strukturierung und Koordinierung Ihrer Engineering- und Fertigungsprozesse helfen können
• Ob sich Automated-Engineering-Lösungen auch bei Kleinserienfertigungen oder sogar bei Losgröße 1 lohnen
• Welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Automated-Engineering-Lösungen im Unternehmen erfolgreich implementiert werden können

Die Stromversorgung ist das Herz der Automatisierung. Bei Ausfall der 24 V fallen auch die Steuerung und ihre Mitspieler im Schaltschrank aus. Die Minimierung dieses Risikos fängt bereits bei der Planung der Stromversorgung an. Mit der richtigen Auslegung und den passenden Erweiterungen können Sie den Steuerstromkreis genau vor den Störungen schützen, die für Sie kritisch sind.

Die passende Stromversorgungslösung für Ihren Schaltschrank. Praxisgerechte Tipps und Tools helfen Ihnen, die Stromversorgungs-Lösung zu finden, die technisch und preislich zu Ihrem Schaltschrank passen.

Erfahren Sie:
• Wie Sie die Stromversorgung einfach dimensionieren und mit minimalem Aufwand in Ihren Schaltschrank einplanen können
• Wie Sie die Stromversorgung normgerecht absichern
• Mit welchen Maßnahmen die 24 V auch bei Kurzschluss oder kritischer Überlast nicht einbrechen
• Welche Möglichkeiten es gibt, das Netzgerät zu einer unterbrechungsfreien Stromversorgung auszubauen und welcher Energiespeicher dabei der Optimale
für Ihre Anforderungen ist.

Webinare der 1. Staffel

Die Initiatoren von SchaltschrankGESTALTER heißen Sie herzlich willkommen und geben Ihnen Einblicke in die Motivation zur Gründung des neuen Netzwerks sowie den weiteren Verlauf der Auftaktveranstaltung.

Ein digitaler Zwilling als Basis der Standardisierung
Der klassische Schaltschrankbau ist geprägt durch viele manuelle Arbeitsschritte. Prozesse sind häufig zeitaufwendig, teuer und fehleranfällig. Durchgängige digitale Prozesse erhöhen die Effizienz und gestalten die Abläufe von der Artikelerstellung bis zur Fertigung und sogar bis in den Betrieb, schneller, wirtschaftlicher und präziser. Die Basis für einen optimierten Ablauf ist ein digitaler Zwilling: ein digitales Abbild aus der realen Welt. Er simuliert die Fertigungssituation und dient als Ausgangspunkt für alle nachgelagerte Prozesse.

Schaltschrankbau effizient gestalten
Eine Aufgabe für uns alle besteht heute darin, den Schaltschrankbau effizienter zu gestalten.

Erfahren Sie
  • wie Sie Daten aus den jeweiligen Datenportalen effizient in Ihren Projekten nutzen.
  • individuelle Lösungen über Konfiguratoren kreieren.
  • den digitalen Zwilling des Schaltschranks erstellen und diesen als Basis für nachgelagerte Prozesse nutzen.

Die digitale Transformation im Schaltschrankbau ist schon längst keine Vision für einige Wenige. Mit zielgerichteten Mitteln lassen sich in jeder Fertigung Optimierungen realisieren. Der deutsche Schaltschrankbau hat dafür schon jetzt beste Voraussetzungen.

Eine smarte und damit effiziente Fertigung ist ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil im Schaltschrankbau. Digitale Daten aus dem Engineering bilden hierfür die Grundlage. Um das volle Potenzial eines optimalen Engineerings in der Fertigung ausnutzen zu können braucht es jedoch mehr.

Das Aufzeigen skalierbarer Einsatzmöglichkeiten digitaler Daten in der Fertigung und der dazugehörigen Rahmenbedingungen ist das Ziel dieses Vortrags. Hierbei werden die verschiedenen Prozessschritte der Schaltschrankfertigung betrachtet und der effiziente Einsatz digitaler Daten beleuchtet.

Anhand praxisnaher Beispiele werden die verschiedenen Möglichkeiten, die sich daraus für einzelne Prozessschritte ergeben diskutiert. Halb- oder vollautomatische Systeme können ein Teil der smarten Fertigung sein, die einfache Einbindung des vollen Leistungsumfangs der Hersteller und externer Dienstleister ein anderer Teil. Die Diskussion über die erforderlichen Rahmenbedingungen, wie eine nach Lean-Prinzipen strukturierte Fertigung, für die sinnvolle und erfolgreiche Verwendung digitaler Daten im Wertschöpfungsprozess runden den Vortrag ab.

Ronald Heinze, Chefredakteur & Verlagsleiter des VDE VERLAGS, fasst die wichtigsten Erkenntnisse und Inhalte nochmals zusammen und moderiert die abschließende Diskussion. Wir laden Sie herzlich zu einer aktiven Teilnahme daran ein!

Die Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen im Schaltschrankbau ist eine Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg. Dabei ist die Einhaltung von Normen sicherlich ein wichtiger Baustein, reicht aber allein nicht aus. In diesem Vortrag werden die gesetzlichen Vorgaben vorgestellt und beleuchtet, dabei liegt der Fokus auf Herausforderungen und der effizienten Umsetzung in der Praxis. Neben Sonderfällen, wie z.B. der „verlängerten Werkbank“, wird auch betrachtet, welche technischen Unterlagen zur Verfügung stehen müssen. Auch die erforderliche Risikoanalyse und -bewertung wird vorgestellt. Eine rechtssichere Herstellung muss kein reiner Formalismus sein, durch eine effiziente Umsetzung und Verknüpfung mit dem Herstellungsprozess lassen sich Mehraufwände vermeiden.

Heutzutage sind Schaltschrank-, Maschinen- und Anlagenbauer mit den drei typischen Problemen des Preis-, Qualitäts- und Zeitdrucks konfrontiert. Zudem fehlt es oft an Ressourcen. Um Arbeits- und Durchlaufzeiten zu minimieren und den eben benannten Problematiken entgegenzugehen oder diese gar ganz vorzubeugen, setzen heute schon viele Unternehmen im Schaltschrankbau auf die Erstellung eines digitalen Abbilds des realen Projektes, dem sog. digitalen Zwilling. So kann bereits vor der Fertigung geprüft werden, ob Normen und Standards korrekt eingehalten wurden und wie sich die thermische Wärmeentwicklung von bestimmten Bauteilen in einem Schaltschrank verhält. Oder ganz banal, ob alle Bauteile und Betriebsmittel im vorgesehenen Schaltschrank Platz finden werden.

Die Ermittlung der Kurzschlussfestigkeit ist eine wichtige Grundlage für die Elektroplanung von Maschinen und Anlagen. Dieser Vortrag gibt einen praxisnahen Überblick, was zu tun ist, welche Komponenten betrachtet werden müssen und wie auch hohe Kurzschlussanforderungen erfüllt werden können.

Unternehmen stehen vermehrt unter Druck die Energiedaten zu erfassen. Einerseits um gesetzliche Regelungen einzuhalten, andererseits, um in der heutigen Zeit dienstleistungsähnliche Geschäftsmodelle in der Produktion durchzusetzen. Das Portfolio reicht hier von der einfachen Analyse, Retro-Fit-Lösungen bis hin zu modernen Energiedatenerfassungssystemen und abrechnungsfähigen Zählern. Sie haben kleine Anlagen und wollen diese energetisch optimieren? Hierfür reicht ihnen oft eine einfache kleine Anwendung. Mit Vernetzung können sie mehrere Maschinen miteinander koppeln und als System auswerten. So kann aus einer standardisierten Stand-Alone-Lösung eine moderne Energiedatenerfassung in der Produktion realisiert werden. Weitere Vorteile, wie z.B. Betriebskosten exakt Produkten zuordnen zu können, eröffnen vielfältige Möglichkeiten in der auftragsbezogenen Fertigung. Möchten Sie gesetzlich konform abrechnen? Auch hier gibt es Lösungen, die in vielen Produktionsbereichen und vor allem Infrastrukturprojekten Einzug halten. Und für alles gibt es passende Wandler und Klemmen. Wir möchten Ihnen einen Überblick über die verschiedensten Produkte, deren Einsatzgebiete und Notwendigkeit aufzeigen.

Die Leitungsdimensionierung ist ein wichtiger Bestandteil des Schutzkonzeptes von Maschinen und Anlagen. Dabei gilt es neben Anforderungen nach Kurzschluss- und Überlastschutz, Einhaltung von Abschaltzeiten auch die Berücksichtigung von Spannungsfall und Oberwellen zu betrachten. Dieser Vortrag zeigt die wichtigsten Punkte um die Anforderungen der DIN EN 60204-1 zu erfüllen.

Schaltschrankerdung leicht gemacht
Praxis Tipps zur Schaltschrank - Installation

Zum Schutz der Bediener von Maschinen und Anlagen vor berührungsgefährlichen Spannungen und für den Anlagenschutz vor Überlast und Kurzschluss sind Erdung und Potenzialausgleich von großer Bedeutung. Aber auch für die Sicherstellung der Anlagenverfügbarkeit durch die EMV gerechte Installation sind besonders diese Themen als ein wesentlicher Maßnahmenbereich im Fokus. Die Hersteller und Errichter elektrischer Geräte und Systeme benötigen konkrete Hilfen, um Erdung und Potenzialausgleich nach unterschiedlichen technischen und normativen Anforderungen zu bewerten und kostengünstig optimale Lösungen für Sicherheits- und Verfügbarkeitsanforderungen ihrer Produkte zu erzielen.

Zum Staffelfinale gehen wir mit Ihnen in den Dialog zum Thema „Die Zukunft des Schaltschrankbaus gemeinsam gestalten“.


Schwerpunkt in unserer ersten Staffel war der Wissenstransfer für die praktische Anwendung in der Konzepterstellung, der Konstruktion und der Fertigung von Schaltschränken. Am 01. Juli gehen wir in den Dialog. Gemeinsam mit Geschäftsführern aus der Branche diskutieren wir entlang der Wertschöpfungskette Trends, Einflüsse auf Unternehmen und konkrete Ansätze für die Zukunft und die Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland.

Agenda

  • 10:00 – 10:05 Uhr: Begrüßung durch Gabriele Geiger, EPLAN, Mitinitiatorin der Initiative SchaltschrankGESTALER
  • 10:05 – 10:35 Uhr: Keynote von Dr.-Ing. Matthias Bartelt, Lehrstuhl für Produktionssystem an der Ruhr-Universität Bochum und
    Thomas Hagemann, Geschäftsführer b_digital UG
  • 10:35 – 10:45 Uhr: Pause
  • 10:45 – 11:30 Uhr: Dialog mit Bernd Schnaars, Geschäftsführer Aukos GmbH, Robert Simla, Geschäftsführer AEM August Elektrotechnik GmbH,
    Thomas Hagemann, Geschäftsführer b_digital UG, Gabriele Geiger, Thomas Heberlein und
    Bernd Naguschewski der Initiative SchaltschrankGESTALER
  • 11:30 – 11:35 Uhr: Ausblick von Thomas Heberlein, Siemens, Mitinitiator der Initiative SchaltschrankGESTALER